Brunner: „Rückführung von Familien würde zu weit gehen“ 24.06.2026

Fünf EU-Staaten – Österreich, Deutschland, die Niederlande, Dänemark und Griechenland – bereiten die Einrichtung von Rückführungszentren in Drittländern vor. In diese Zentren sollen abgewiesene Asylbewerber gebracht werden, die nicht in ihre Heimat abgeschoben werden können. EU-Kommissar Magnus Brunner erklärte, die rechtliche Basis sei gelegt, inklusive Schutzmaßnahmen für die Menschenrechte. Überrascht zeigte sich Brunner von der Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der bezweifelt, dass die Zentren mit europäischen Werten vereinbar seien. Macron verwies zudem darauf, dass es noch nie ein funktionierendes Rückführungszentrum in einem Drittstaat gegeben habe und schloss eine EU-Finanzierung aus.

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