Buch über Muslimbrüder warnt vor „Libanonisierung“ der Städte 09.06.2026

Ein neues Buch von Heiko Heinisch, Nina Scholz und Gustav Gustenau analysiert die Strategien der Muslimbruderschaft und warnt vor einer ideologischen und kulturellen Bedrohung für Europas Demokratien und Rechtsstaaten. Die Organisation, die in Ägypten entstand und sich ab den 1950er-Jahren in Europa ausbreitete, verfolge langfristig das Ziel, demokratische Systeme durch legale Mittel zu transformieren. In Österreich sehen die Autoren vor allem türkische Verbände als ideologische Vorreiter. Das Buch beschreibt, wie die Muslimbruderschaft versucht, durch Infiltration von Politik und Verwaltung Einfluss zu gewinnen und Abschottungstendenzen voranzutreiben, was zur „Libanonisierung“ urbaner Räume führen könne. Die Autoren fordern ein klares Gegenmodell und die Unterbindung ausländischer Finanzierung, um politische Indoktrination und Islamisierung zu verhindern, ohne die Religionsausübung einzuschränken.














