Buchungen schwächeln, Preise drohen zu steigen: Minister warnt Kroatien-Urlauber vor Dominoeffekt 25.03.2026

Kroatiens Tourismusbranche sieht sich mit einem Rückgang der Frühbuchungen konfrontiert, der auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist. Tourismusminister Tonči Glavina bestätigte am 20. März 2026 einen Rückgang der Buchungszahlen, betonte jedoch die Zuversicht der Branche aufgrund der Nähe zu wichtigen Märkten, der Qualität des Angebots und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Gleichzeitig warnt der Minister vor einem Dominoeffekt durch steigende Inflation, die die Reise- und Unterkunftskosten weiter erhöhen könnte, mit einer prognostizierten Teuerungsrate von 3,4 Prozent für 2026, die pessimistisch sogar auf sieben Prozent ansteigen könnte. Trotz eines Rückgangs deutscher Urlauber im Vorjahr verzeichnete Kroatien 2025 insgesamt Zuwächse bei Gästeankünften und Übernachtungen, wobei Polen den größten Zuwachs verzeichnete. Die kroatische Zentrale für Tourismus sieht keine grundlegende Veränderung der touristischen Ströme und erwartet eine stärkere Bedeutung von Last-Minute-Angeboten im Sommer.














