Der Zustand eines Buckelwals, der sich in der Wismarbucht vor Wismar aufhält, hat sich seit Samstag deutlich verschlechtert. Das 12 bis 15 Meter lange Tier, das bereits seit Anfang März in der Ostsee gesichtet wurde und sich zuvor in einem Netz verfangen hatte, konnte sich in der Nacht zu Sonntag von einer Sandbank befreien, lag aber kurz darauf wieder in flachem Wasser fast regungslos. Umweltminister Till Backhaus hofft, dass der Wal Kraft tankt und sich selbst befreit, während ein 500-Meter-Sperrbezirk eingerichtet wurde. Die Rettungsaussichten verschlechtern sich, da der Wasserstand bis Montagmorgen um etwa 40 Zentimeter sinken wird, was die Situation für den geschwächten Wal kritisch macht.