Die Bundeswehr plant die Beschaffung von Drohnen des Rüstungskonzerns Rheinmetall im Wert von bis zu 2,4 Milliarden Euro, um ihren Nachholbedarf im Bereich unbemannter Flugobjekte zu decken, eine Lehre aus dem russischen Angriffskrieg. Der Haushaltsausschuss des Bundestages soll nächste Woche einen Rahmenvertrag billigen, der zunächst feste Bestellungen für rund 298 Millionen Euro vorsieht. Diese sogenannten Loitering Munition, die Ziele autonom angreifen können, sollen primär die neue Panzerbrigade 45 in Litauen schützen. Zuvor wurden bereits Verträge mit Helsing und Stark Defence abgeschlossen, wobei der Rheinmetall-Deal trotz anfänglicher Leistungsprobleme der Drohnen und Bedenken hinsichtlich Transparenz und Kosten nun fortgesetzt wird.