Bundesgerichtsurteil: Muss Millionärsgattin Arbeit suchen? 18h ago

Das Bundesgericht in Lausanne hat über einen Rechtsstreit zwischen einem Schweizer Multimillionär und seiner Ehefrau entschieden. Nach einer zehnjährigen Trennung stritten die Parteien über die Höhe des Unterhalts. Während der Mann eine Erwerbstätigkeit der Frau forderte, um die Zahlungen zu reduzieren, beharrte die Frau auf einem höheren Betrag, basierend auf dem bisherigen luxuriösen Lebensstandard. Das Gericht stützte die Entscheidung des kantonalen Obergerichts und entschied, dass eine Erwerbstätigkeit in diesem Fall unzumutbar sei. Da die Ehe über Jahrzehnte durch eine klare Rollenverteilung geprägt war, bei der die Frau sich um Haushalt und Kinder kümmerte, darf ihr ein geringes Einkommen aus nicht standesgemässen Tätigkeiten nicht als hypothetisches Einkommen angerechnet werden. Das Bundesgericht wies beide Beschwerden ab und ordnete an, dass die Gerichtskosten von 40’000 CHF zwischen den Ex-Partnern aufgeteilt werden müssen.














