Bundesgesundheitsministerin: Warken will Mitversicherung von Ehepartnern nicht abschaffen 03.04.2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant, die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit nur teilweise umzusetzen und lehnt insbesondere die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern ohne Kinder ab, obwohl bis 2030 eine Lücke von 40,4 Milliarden Euro droht. Sie zeigt sich jedoch offen für andere Sparvorschläge wie anlasslose Hautkrebsuntersuchungen und höhere Patientenzuzahlungen, die von 5 auf 7,50 bis 10 Euro pro Packung steigen könnten. Warken weist Kritik von Ärzten zurück und betont, dass Einsparungen nicht auf Kosten anderer gehen dürfen, fordert aber auch einen Sparbeitrag von der Pharmaindustrie. Ein Gesetz zur Beitragsstabilisierung soll bis zur Sommerpause beschlossen werden.

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