Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zum Auftakt der Hannover Messe für eine Lockerung der europäischen KI-Regulierung ausgesprochen, um industrielle Anwendungen zu erleichtern. Er argumentierte, dass die ursprüngliche Verordnung, deren erste Teile im August 2024 in Kraft traten, die heutige Vielseitigkeit von KI nicht antizipieren konnte. Merz betonte das Potenzial von KI zur Steigerung von Effizienz, Produktivität und Kostensenkung, was die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie stärken würde. Diese Forderung kommt Forderungen der Industrie, wie des ZVEI und VDMA, entgegen, die eine industrietauglichere und weniger bürokratische Regulierung des AI Acts fordern, um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten.