Die Bundesregierung wurde am Morgen über militärische Angriffe Israels und der USA auf den Iran informiert und beobachtet die Entwicklung genau. Ein Krisenstab der Bundesregierung tritt um 12 Uhr im Auswärtigen Amt zusammen, um die Lage zu erörtern und die Abstimmung mit europäischen Partnern zu intensivieren. Das Auswärtige Amt steht in ständigem Kontakt mit Botschaften in der Region und ruft deutsche Staatsangehörige in Iran, Israel und den palästinensischen Gebieten auf, sich auf der Elefand-Liste zu registrieren und den Anweisungen lokaler Behörden Folge zu leisten. EU-Vertreter wie Ursula von der Leyen und António Costa äußerten sich besorgt und riefen zur Zurückhaltung sowie zur Einhaltung des Völkerrechts auf, während die EU-Marineoperation "Aspides" in höchster Alarmbereitschaft bleibt.