Die Bundesregierung nimmt nach der vereinbarten Waffenruhe im Nahen Osten die Gespräche mit dem Iran wieder auf, um die anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Ende des Krieges zu unterstützen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht darin ein „Zeitfenster für eine Verhandlungslösung“, rechnet aber mit schwierigen Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden. Er kritisierte zudem die israelische Kriegsführung im Libanon, die den Friedensprozess gefährden könnte, und forderte Israel auf, seine Angriffe zu beenden. Israel hatte trotz der Waffenruhe Ziele im Libanon bombardiert, was zu über 200 Toten führte. Der Iran droht mit dem Ausstieg aus der Feuerpause, während die USA und Israel den Libanon nicht als Teil der Waffenruhe betrachten.