Rüstungskonzern KNDSLeopard-Panzer: Bund will in Produktion einsteigen 22.06.2026

Die Bundesregierung will 40 Prozent der Anteile am Rüstungsunternehmen KNDS übernehmen. Der französische Staat hält bereits 50 Prozent, während die andere Hälfte der deutschen Gründerfamilie von Krauss-Maffei Wegmann gehört. Durch den Kauf dieser Anteile strebt Berlin eine gleichberechtigte Beteiligung mit Frankreich an, um die europäische Verteidigungsfähigkeit zu festigen. KNDS entstand 2015 aus der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Nexter, hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und erzielte 2023 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro bei über 11.000 Mitarbeitern. Zum Produktportfolio gehören neben dem Leopard-Kampfpanzer auch der Leclerc, der Schützenpanzer Puma sowie die Transportpanzer Boxer und Dingo.

Focus Full Article













