Der Bundesrat rechnet mit deutlich höheren Steuereinnahmen, hauptsächlich aus Gewinnsteuern, als ursprünglich angenommen. Dies führt dazu, dass die im April vorsorglich beschlossenen Kürzungen von 540 Millionen Franken nicht umgesetzt werden müssen. Zudem wird die geplante Mehrwertsteuererhöhung für Rüstungsausgaben von 0,8 auf 0,5 Prozentpunkte gesenkt. Finanzministerin Karin Keller-Sutter betont im Interview, dass die positive Entwicklung das Ergebnis von Sparmassnahmen und Mehreinnahmen sei. Sie weist Kritik an zu vorsichtigen Prognosen zurück und erklärt, der Prognosefehler liege bei lediglich 0,3 Prozent.