Gebäudemodernisierungsgesetz im Bundestag Heftige Debatte über sanft umgetauftes Gesetz 11.06.2026

Der Bundestag hat am 11. Juni 2026 eine heftige Debatte über das neue Gebäudemodernisierungsgesetz geführt, das das bisherige "Heizungsgesetz" ersetzen soll. Die Bundesregierung, vertreten durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, bezeichnet es als "Neustart der Wärmewende" und betont Technologieoffenheit und Eigenverantwortung, im Gegensatz zu den früheren 65%-Regeln der Ampel. Kritiker wie Katharina Dröge von den Grünen bemängeln eine Abkehr vom Klimaschutz in Zeiten globaler Ölkrise. Die Linke erwägt eine Klage und verweist auf Kritik des Normenkontrollrats und des Städtebunds. Ein neues Element ist die "Biotreppe", die ab 2029 schrittweise einen Anteil erneuerbarer Brennstoffe vorschreibt, was von der AfD als "Heizungshammer durch die Hintertür" kritisiert wird, da die Verfügbarkeit von Biogas angezweifelt wird. Die SPD räumt ein, dass der ursprüngliche Plan in der Praxis nicht funktionierte. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr in Kraft treten und wird weiter beraten.













