Bundestagsdebatte zu VetternwirtschaftViele Vorwürfe gegen die AfD — aber keine Beweise 26.02.2026

Im Deutschen Bundestag fand eine "Aktuelle Stunde" statt, initiiert von CDU/CSU und SPD, die sich mit der Beschäftigung von Verwandten durch AfD-Abgeordnete befasste. Kritiker wie Claudia Müller (Grüne) warfen der AfD vor, gesetzliche Schlupflöcher zu nutzen, um öffentliche Gelder an Parteifreunde umzuleiten und sprachen von einem "kriminellen Familienclan". Konkrete Beweise für Gesetzesverstöße oder die Anstellung eigener Verwandter durch AfD-Abgeordnete konnten die Oppositionsredner jedoch nicht vorlegen. Stattdessen wurden "Überkreuz-Beschäftigungen" zwischen Abgeordneten verschiedener Parlamente thematisiert. Die AfD wies die Vorwürfe zurück, verwies auf eigene frühere "Verwandtenaffären" bei anderen Parteien und sprach von einer möglichen "Unterwanderung" durch linke Kräfte. Eine eindeutige Klärung der Vorwürfe wird erst nach Überprüfung der Beschäftigungsverhältnisse durch die Parlamentsverwaltungen erwartet.















