+++ 07:21 Bundestagspräsidentin Klöckner zu erstem Besuch in Kiew eingetroffen +++ 10.03.2026

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen, um die Solidarität Deutschlands im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs zu bekräftigen und sich über Energieversorgung sowie Drohnenabwehr zu informieren. Sie wird als erste deutsche Vertreterin eine Rede vor dem ukrainischen Parlament halten und trifft sich mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie Oppositionsvertretern. Unterdessen beklagt die ukrainische Para-Langläuferin Oksana Schischkowa den gemeinsamen Start mit russischen Athleten bei den Paralympics angesichts des Krieges, bei dem ihr Bruder verwundet wurde. Die Ukraine plant die Wiederherstellung von 4 GW beschädigter Stromerzeugungskapazität und eine neue Sicherheitsarchitektur für ihre Energieinfrastruktur. Fünf Menschen wurden bei russischem Beschuss in Cherson verletzt. Die Türkei hat sich bereit erklärt, als Gastgeber für weitere Gespräche zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA zu fungieren. Der Kreml professionalisiert die Rekrutierung afrikanischer Söldner für die russische Armee, wobei russische diplomatische Vertretungen zunehmend als Anwerbungszentren dienen. Eine UN-Kommission hat die Deportation ukrainischer Kinder durch Russland als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer äußert Bedenken hinsichtlich einer möglichen Kooperation eines Brennelementeherstellers in Lingen mit Rosatom wegen Sicherheitsrisiken. Die Entwaffnung der Region Dnipropetrowsk wird als militärisch vorteilhaft für die Ukraine angesehen. Präsident Selenskyj bezeichnet den Angriff auf eine russische Militärfabrik in Brjansk als gerechtfertigte Verteidigungsreaktion. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verurteilt das Festhalten von Oschadbank-Mitarbeitern in Ungarn als Staatsterrorismus.














