Das Bundesverkehrsministerium unter Patrick Schnieder plant ein Comeback der Magnetschwebebahn-Technologie für den Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland. Anstatt auf Fernverkehr wie beim gescheiterten Transrapid zu setzen, soll die Technologie als moderne und hocheffiziente Alternative zu U-Bahnen und Straßenbahnen in Städten etabliert werden. Eine Machbarkeitsstudie von 2020 bestätigt die Technologie als konkurrenzfähige Option, insbesondere unter schwierigen topografischen Bedingungen und mit Vorteilen bei der baulichen Flexibilität durch geständerte Trassen. Um die Umsetzung zu fördern, plant das Ministerium eine Reform der Förderrichtlinien des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG), um auch innovative Ansätze wie Magnetschwebebahnen förderfähig zu machen. Ein Teststreckenprojekt in Berlin, das das Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel mit dem Bahnhof Spandau verbinden soll, dient als Pilotprojekt, trotz Bedenken von Kritikern.