Bundeswehr: Bundeswehrverband sieht deutlich höheren Personalbedarf in der Truppe 23.03.2026

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, fordert eine deutliche Aufstockung des Personalbestands der Bundeswehr auf über 300.000 Soldatinnen und Soldaten, während das Verteidigungsministerium bis Mitte der 2030er-Jahre mit 260.000 Kräften plant. Wüstner warnt, dass andernfalls in zwei Jahren eine erneute Wehrpflichtdebatte droht, da die aktuelle Truppenstärke von 186.000 Soldaten die Abschreckungsfähigkeit der NATO, insbesondere im Hinblick auf mögliche russische Provokationen im Osten, beeinträchtigen könnte. Er betont die Notwendigkeit, den Fokus auf die NATO-Ostflanke zu legen, trotz der aktuellen Konflikte, und kritisiert bestehende Schwächen in der Abschreckung des Bündnisses.

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