Bundeswehr rüstet auf – auch bei Tierversuchen: Zahlen der letzten Jahre bleiben „Verschlusssache“ 18.06.2026

Das Bundesverteidigungsministerium erwartet bis 2029 einen Anstieg von Forschungsvorhaben, bei denen Tiere verwendet oder getötet werden, was mit der veränderten geopolitischen Lage begründet wird. Diese Versuche dienen der medizinischen Forschung zur Behandlung von Soldaten. Das Ministerium versichert die strikte Einhaltung von Tierschutzgesetzen und die Verfolgung von Leitlinien zur Reduzierung und Minimierung von Leid bei Versuchstieren. Zahlen zu den Jahren 2020 bis 2025 wurden jedoch aus Gründen des Staatswohls als Verschlusssache eingestuft. Zuvor, im Jahr 2019, gab es in der Bundeswehr knapp 400 Versuchstiere, hauptsächlich Ratten, die für verschiedene medizinische und operative Übungen eingesetzt wurden. Die Linke kritisiert den erwarteten Zuwachs an Tierversuchen und fordert stattdessen einen Ausstiegsplan und ein Verbot schwerer Tierversuche.














