Bundeswehr:Deutschlands Aufrüstung, Europas Unbehagen 14.05.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolgt das Ziel, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen und stellt dafür erhebliche finanzielle Mittel zur Verfügung, was Deutschland laut Sipri auf Platz vier der weltweiten Militärausgaben hinter den USA, China und Russland rückt. Diese Ambition löst in Frankreich und Polen Sorge und Unbehagen aus, da sie die traditionelle deutsch-französische Balance in Frage stellt und französische militärische Vormachtstellung sowie die deutsche Rüstungsindustrie betrifft. Verteidigungsminister Boris Pistorius' Strategie wird vorgeworfen, die europäische Zusammenarbeit zu vernachlässigen. In Polen, das selbst eine starke Armee anstrebt, wird die deutsche Aufrüstung ebenfalls kritisch gesehen, insbesondere im Hinblick auf historische Ängste vor deutscher Dominanz und die Unterstützung der Ukraine.














