Übung „Medic Quadriga“: Vorbereitung für einen Krieg an der Ostflanke 08.03.2026

Die Übung „Medic Quadriga“ des Sanitätsdiensts der Bundeswehr, die größte und komplexeste seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, simuliert die Versorgung und den Transport von Verwundeten von der NATO-Ostflanke nach Deutschland. Mit 1000 Soldaten und 250 zivilen Teilnehmern zielt die Übung darauf ab, die zivil-militärische Zusammenarbeit zu erproben und die Resilienz des deutschen Gesundheitssystems zu stärken, das derzeit als schlecht auf solche Eventualitäten vorbereitet gilt. Erstmals wurde der Patiententransport nach Deutschland, beispielsweise nach Berlin-Schönefeld, und die dortige Weiterversorgung trainiert. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte die Notwendigkeit solcher Übungen für den Spannungs- und Verteidigungsfall und die Bedeutung gemeinsamer militärisch-ziviler Anstrengungen für die Krisenfestigkeit.














