Burschenschafter sollen in Leoben erst „Sieg Heil“ gerufen und dann Taxler verprügelt haben 22.06.2026

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Leoben zu einem gewaltsamen Vorfall im Zusammenhang mit dem 140. Stiftungsfest der Burschenschaft Leder. Ein 57-jähriger Taxilenker soll zuvor zwei Fahrgäste aufgefordert haben, das Taxi zu verlassen, nachdem diese „Sieg Heil“ gerufen hatten. Die Situation eskalierte, als der Taxler den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei folgte. Laut Polizeiangaben soll er daraufhin von drei Männern zu Boden geschlagen und rassistisch beschimpft worden sein. Die Landespolizeidirektion Steiermark bestätigte die Ermittlungen der Polizeiinspektion Leoben sowie des Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE). Der Vorfall wird wegen des Verdachts der Körperverletzung und NS-Wiederbetätigung geprüft.














