Campingplatz gibt nach 39 Jahren auf – neue Tourismusabgabe trifft Familienbetrieb hart 07.03.2026

Ein Campingplatz in Rennweg, Kärnten, schließt nach 39 Jahren Betrieb aufgrund einer neuen Tourismusabgabe. Die Abgabe von vier Euro pro Person und Nacht trifft Campingplätze unverhältnismäßig hart, da sie einen deutlich größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmacht als bei Hotels. Betreiber Michael Ramsbacher rechnet vor, dass die Abgabe 28 Prozent seines Jahresumsatzes von 141.500 Euro ausmachen würde, während sie bei Hotels nur 1,5 bis 2 Prozent beträgt. Diese Ungleichheit resultiert aus den niedrigeren Übernachtungspreisen auf Campingplätzen im Vergleich zu Hotels. Trotz Zukunftsplänen und der Bereitschaft seines Sohnes zu investieren, sieht sich Ramsbacher gezwungen, den Betrieb einzustellen, da die Abgabe die Preisstruktur für Campingurlauber unattraktiv macht.














