CDU-Politiker liebäugeln mit Braunkohle – Banaszak verweist auf „drohende Strafzahlungen“ 07.02.2026

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schlägt vor, die heimische Braunkohle stärker zu nutzen und den CO₂-Preis darauf auszusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern wie LNG zu verringern. Er betont, dass der Wegfall russischen Gases die Energiepolitik verändert habe und ein unverstellter Blick auf heimische Energieträger notwendig sei, auch wenn er am Kohleausstieg 2038 festhalten möchte. Diese Idee stößt bei den Grünen, insbesondere Parteichef Felix Banaszak, auf Kritik, der dies als „Phantomdiskussion“ bezeichnet und auf drohende Strafzahlungen bei Nichtbeachtung europäischen Rechts verweist. Unterstützung erhält Kretschmer jedoch aus der CDU-Fraktion im Bundestag, wo Abgeordnete wie Sepp Müller die Notwendigkeit weiterer Kapazitäten und eine breitere Aufstellung der Energiepolitik betonen und einen Kohleausstieg vor 2038 für unrealistisch halten.














