CDU-Ministerpräsident tobt wegen Spritpreisen – Merz-Taskforce widerspricht Ölkonzernen 16.03.2026

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), kritisiert scharf die gestiegenen Spritpreise und spricht von „Abzocke“ durch Mineralölkonzerne, die nichts mit dem Iran-Krieg zu tun habe. Eine von Kanzler Friedrich Merz eingesetzte Spritpreis-Taskforce der Koalition konnte die Preisgestaltung der Konzerne nicht glaubhaft erklären, was Unions-Fraktionsvize Sepp Müller als „Preistreiberei“ bezeichnete. Schulze fordert eine Prüfung durch das Bundeskartellamt und mittelfristig Steuerentlastungen, wie die Senkung von Energiesteuer und CO₂-Abgabe, da die aktuellen Kosten die Kaufkraft mindern. Die Bundesregierung plant ein Maßnahmenpaket, das Preiserhöhungen auf einmal täglich um 12 Uhr beschränkt und die Beweislast im Kartellrecht umkehrt, während Mineralölverbände die Vorwürfe zurückweisen.














