Vor Wahlen in Ostdeutschland CDU-Politiker warnen vor Zusammenarbeit mit AfD 13.06.2026

Führende Politiker der CDU haben vor einer Zusammenarbeit mit der AfD gewarnt, insbesondere angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland im September. Dennis Radtke, Vorsitzender des Arbeitnehmerflügels, äußerte gegenüber der F.A.S., dass eine solche Annäherung das Ende der CDU bedeuten würde. Ähnlich warnte Hamburgs CDU-Chef Dennis Thering vor "massiven Verwerfungen" und dem "Anfang vom Ende" der Partei. Bundesaußenminister Johann Wadephul betonte die außenpolitischen Gefahren einer AfD-Beteiligung, da die Partei westliche Bindungen und europäische Einheit ablehne und sich Russland annähere. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann kündigte an, die CDU zu verlassen, sollte es zu einer Zusammenarbeit kommen, während NRW-Innenminister Herbert Reul die AfD als größte Gefahr für die Demokratie bezeichnete und jede Aufweichung der Ablehnung ablehnte. Die CDU hat zwar aktuell eine Kooperation mit der AfD per Parteitagsbeschluss ausgeschlossen, doch die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin könnten die Partei unter Druck setzen.













