Die CDU und der Reservistenverband fordern eine Verschärfung der Regeln für Wehrübungen von Reservisten, um die Bundeswehr zu stärken. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage sei ein rein freiwilliges System nicht mehr tragbar, so der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp. Er plädiert dafür, Reservisten und ihre Arbeitgeber zur Teilnahme an Wehrübungen zu verpflichten, um eine schnelle Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der Reserve im Ernstfall zu gewährleisten. Präsident Patrick Sensburg vom Reservistenverband unterstützt die Abschaffung des doppelten Freiwilligkeitsprinzips, fordert jedoch gleichzeitig einen verbesserten Kündigungsschutz für Reservisten, um Nachteile für sie und ihre Einstellungschancen zu vermeiden. Die Bundeswehr plant bis 2035 ein Wachstum auf 260.000 aktive Soldaten und 200.000 Reservisten.