Chaos auf Österreichs Vorzeige-Bahnstrecke – mysteriöser Tunnelknall bremst Züge aus 14.03.2026

Auf der neuen Südstrecke der Koralmbahn, einem sechs Milliarden Euro teuren und 127 Kilometer langen Infrastrukturprojekt, das für 250 km/h ausgelegt ist, kommt es im sechs Kilometer langen Granitztaltunnel zu einer unerwarteten Geschwindigkeitsdrosselung auf 190 km/h. Grund dafür ist das sogenannte Tunnelknall-Phänomen, das erstmals 1975 beim japanischen Shinkansen beobachtet wurde und durch die schnelle Einfahrt eines Zuges in einen Tunnel entsteht, wodurch sich ein Luftpolster aufbaut, das am Tunnelausgang als Schockwelle entladen wird. Obwohl der Tunnel als zu kurz und die Geschwindigkeit als zu niedrig für dieses Phänomen galt, tritt es auf, was auf mögliche Baumängel wie eine zu enge Röhre oder eine zu glatte Oberfläche zurückgeführt wird. Die Baufirmen schweigen, während die ÖBB bestätigen, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit für dieses Phänomen bei der Planung bekannt war, aber keine Änderungen vorgenommen werden und keine Regressforderungen geplant sind, da der Zeitverlust nur zehn Sekunden beträgt und die Einschränkung keine Auswirkungen auf den Fahrplan hat.















