Chaos beim Tanken – alte Faustregeln gelten nicht mehr 04.03.2026

Angesichts steigender Öl- und Spritpreise infolge der Eskalation im Nahen Osten prüft die Bundesregierung mögliche Preisübertreibungen durch Mineralölkonzerne. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte eine kartellrechtliche Untersuchung an, um auszuschließen, dass die angespannte Marktlage übermäßig ausgenutzt wird. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) warnte vor "Abzocke" und forderte ein konsequentes Vorgehen. Der ADAC kritisiert die Preissteigerungen als unverhältnismäßig und verweist auf den "Rakete-und-Feder-Effekt", bei dem Preiserhöhungen schneller an Verbraucher weitergegeben werden als Preissenkungen. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie verteidigt die Preisentwicklung mit gestiegenen Einkaufskosten. Die Bundesregierung sieht derzeit keine Versorgungsprobleme bei Öl und Gas.














