Der Rücktritt von Keir Starmer als britischer Premierminister markiert das sechste Regierungsende in Großbritannien innerhalb von zehn Jahren. Dieses innenpolitische Chaos hat gravierende außenpolitische Folgen, insbesondere für die Ukraine. Starmer war neben Frankreichs Präsident Macron und Kanzler Merz eine der zentralen Figuren der europäischen Koalition der Willigen zur Unterstützung der Ukraine. Sein Weggang führt zu einer mehrmonatigen Einarbeitungszeit für seinen Nachfolger, die auf der instabilen Weltbühne nicht vorhanden ist.