Chatbots: WhatsApp muss KI-Assistenten anderer Anbieter kostenlos zulassen 09.06.2026

Die EU-Kommission verpflichtet den US-Konzern Meta, KI-Assistenten externer Anbieter innerhalb von fünf Werktagen wieder kostenlos in WhatsApp zu integrieren. Zuvor hatte Meta den Zugang für KI-Firmen gesperrt oder durch hohe Gebühren eingeschränkt, um die eigene Meta-KI zu bevorzugen und die Nutzung der eigenen Server-Infrastruktur durch Konkurrenten zu verhindern. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera betont, dass diese Maßnahme die Wahlfreiheit der Verbraucher schütze und europäischen Entwicklern faire Marktbedingungen sichere. Meta kritisiert die Entscheidung als Kompetenzüberschreitung der Kommission und kündigte rechtliche Schritte an. Die Anordnung ist vorläufig und bleibt bis zum Abschluss der offiziellen Ermittlungen bestehen. Sollte Meta gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstoßen haben, droht dem Unternehmen am Ende des Verfahrens ein empfindliches Bußgeld.














