Chatgruppe „keine Form der Zusammenarbeit“: Spahn weist Vorwürfe der Kooperation mit AfD zurück 16.03.2026

Unionsfraktionschef Jens Spahn hat Vorwürfe einer Zusammenarbeit mit der AfD im Europäischen Parlament zurückgewiesen, nachdem bekannt wurde, dass die EVP-Fraktion, der CDU und CSU angehören, enger mit rechten Fraktionen kooperierte als bisher angenommen. Spahn bezeichnete eine entsprechende Chatgruppe als „keine Form der Zusammenarbeit“ und betonte, dass die Aktivitäten der AfD im Parlament irrelevant seien. Er hob hervor, dass es im Europäischen Parlament keine Einigung mit SPD und Grünen gab und Mehrheiten ohne die radikale Rechte gebildet würden, was eine normale Abstimmung darstelle. Ein Mitarbeiter der EVP aus Spanien war offenbar an der Chatgruppe beteiligt, was laut Spahn Konsequenzen haben müsse. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder forderte eine vollständige Aufklärung und Konsequenzen seitens der EVP-Fraktion und betonte, dass es auf keiner Ebene eine Zusammenarbeit mit der AfD gebe. Die Vorgänge betrafen die gemeinsame Arbeit an einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik.













