China und der Iran-Krieg: „Unterbrich deinen Feind niemals, wenn er Fehler macht“ 12.03.2026

Der seit zwei Wochen andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus zum Erliegen gebracht und die Rohölpreise auf ein Mehrjahreshoch getrieben. China, als größter Abnehmer iranischen Öls und wichtiger diplomatischer Unterstützer, fordert die Offenhaltung der Meerenge, zeigt aber Zurückhaltung bei direkten Interventionen. Experten sehen darin eine strategische Haltung Pekings, die den Fehlern der USA zugutekommt, da China weiterhin Öl und Gas aus Russland beziehen kann. Trotz offizieller Importstopps bezieht China weiterhin iranisches Öl über eine "Schattenflotte". Die iranischen Revolutionsgarden bedrohen Schiffe, und die USA zerstörten iranische Minenlege-Schiffe. China führt Gespräche mit Teheran, doch chinesische Schiffe sitzen fest. Peking fordert ein Ende der Militäroperationen, um globale wirtschaftliche Auswirkungen zu vermeiden. Präsident Xi Jinping priorisiert die Rückgewinnung Taiwans und vermeidet eine Konfrontation mit den USA vor dem Besuch von Donald Trump. China ist durch strategische Ölreserven und diversifizierte Energiequellen besser aufgestellt, um eine längere Störung zu verkraften, doch eine anhaltende Krise könnte seine Wirtschaft und Auslandsinvestitionen beeinträchtigen.














