Neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deuten darauf hin, dass Chinas Handelspolitik schätzungsweise 400.000 Arbeitsplätze in der deutschen Industrie zwischen 2019 und 2025 kosten wird. Diese Zahlen führen zu einer möglichen Kursänderung in Deutschland und der Europäischen Union gegenüber China, mit Überlegungen zu umfassenden Schutzzöllen gegen chinesische Importe. Diese Entwicklung markiert einen bemerkenswerten Wandel in der deutschen Haltung, die bisher eher zögerlich war, obwohl Länder wie Frankreich, Italien und Spanien bereits auf stärkere Handelsmaßnahmen drängten. Bundeskanzler Friedrich Merz hat betont, dass die EU ihre Interessen und ihre Wirtschaft gegen wettbewerbsverzerrende Praktiken anderer Staaten schützen müsse.