Chip-Preise, Nutzungsdauer, KI – die vielen Probleme der Smartphone-Hersteller 02.03.2026

Der weltweite Smartphone-Absatz verzeichnete 2025 ein verlangsamtes Wachstum von zwei Prozent auf 1,25 Milliarden Einheiten, was eine deutliche Abkühlung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Marktforscher prognostizieren für 2026 schwierigere Zeiten für Hersteller, bedingt durch explodierende Speicherpreise aufgrund der hohen Nachfrage nach KI-Servern, geopolitische Unsicherheiten und gesättigte westliche Märkte. In Deutschland sinkt der Absatz voraussichtlich auf 18,8 Millionen Einheiten im Jahr 2026, da Nutzer ihre Geräte im Durchschnitt 25 Monate und länger verwenden, wobei 45 Prozent ihre Geräte über zwei Jahre behalten. Die steigenden Durchschnittspreise für Smartphones auf 646 Euro und die zunehmende Nutzung von KI-Funktionen, wie die Beliebtheit von ChatGPT als meistgeladene App, stellen die Hersteller vor die Herausforderung, Konsumenten zu häufigeren Neukäufen zu bewegen, obwohl viele Nutzer den KI-Anteil ihrer Geräte nicht kennen oder bereit sind, dafür mehr zu zahlen.














