Chlortrifluorid-Entsorgung ETH Zürich: 270 Anwohner mussten Quartier verlassen 07.06.2026

Am Sonntag wurden 270 Anwohner in Zürich aufgrund der Entsorgung einer hochgiftigen und selbstentzündlichen Chemikalie namens Chlortrifluorid evakuiert. Die Substanz, stammend aus den 90er Jahren und gelagert in einer Flasche mit einem potenziell gefährlichen Ventil, wurde von deutschen Spezialisten in einen sicheren Castorbehälter überführt und anschließend per LKW abtransportiert. Die ETH Zürich hatte die Entsorgung seit der Auflösung einer Forschungsgruppe im Jahr 2021 geplant, priorisierte jedoch die Sicherheit und wartete auf die passende Logistik. Nach etwa sechs Stunden verlief die aufwendige Aktion, bei der auch die Polizei die Bewohner weckte, ohne Zwischenfälle, und die Anwohner konnten gegen 16:25 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Chemikalie wird zur kontrollierten Verbrennung nach Deutschland gebracht.














