„Christdemokratie bekämen wir dann von Leuten, die nicht wissen, wie die funktioniert“ 27.03.2026

Volker Zierkes Roman „Herrengedeck“ schildert die Odyssee eines desillusionierten jungen Mannes, der sich in den rechten Milieus Dresdens bewegt und nach Sinn und Liebe sucht. Der Ich-Erzähler, ein Nihilist, der sich von bürgerlichen Werten wie Thomas Mann abwendet und stattdessen Ernst Jünger, Oswald Spengler und Christian Kracht liest, zieht in ein Verbindungshaus und arbeitet für einen AfD-Abgeordneten. Seine Suche nach Bedeutung führt ihn zunächst zu den Identitären, die er als lustlos und uninteressant darstellt. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als er sich in Idylle verliebt, die Tochter eingewanderter Franzosen, die sich den Katholiken angeschlossen hat. Ihre weltanschaulichen Differenzen führen zu humorvollen, aber auch intellektuellen Dialogen. Der Roman thematisiert die Orientierungslosigkeit der Gen Z und die Abstoßung gegenüber linken Milieus, wobei er die Leiden des Protagonisten an Deutschland auf rechte Weise neu interpretiert.














