Die Sendung "Caren Miosga" thematisiert digitale sexualisierte Gewalt und die daraus resultierenden Schutzlücken im deutschen Recht, wobei der Fall der Schauspielerin Collien Fernandes im Mittelpunkt steht. Fernandes wirft ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen vor, unter ihrem Namen Fakeprofile erstellt und pornografische Darstellungen verbreitet zu haben, die den Eindruck erwecken, sie selbst zu zeigen. Dies führte zu einer Anzeige und löste eine breite Debatte aus. Die Sendung beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Strafverfolgung solcher Fälle und die Notwendigkeit einer Gesetzesverschärfung, insbesondere bei pornografischen Deepfakes. Aktivistin Theresia Crone teilt ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt und kritisiert die mangelnde Ernsthaftigkeit der Justiz. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigt geplante Gesetzesänderungen an, während Jurist Ronen Steinke die mangelnde Ausbildung von Juristen in Sexualstrafrecht bemängelt. Die Diskussion betont die Notwendigkeit gesellschaftlicher Sensibilisierung und die Rolle von Männern bei der Prävention von Gewalt.