Commerzbank Weiter getrieben von UniCredit? 11.02.2026

Die Commerzbank versucht seit anderthalb Jahren, sich einer Übernahme durch die italienische UniCredit zu entziehen, indem sie ihre Unabhängigkeit betont und ihre Attraktivität steigert. Dies zeigt sich in der frühzeitigen Bekanntgabe übertroffener Gewinnziele für 2025 und einem Nettoüberschuss von 2,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Aktionäre sollen von einer höheren Dividende von 1,10 Euro pro Aktie und einem weiteren Aktienrückkauf profitieren. Finanzexperten sehen darin eine Strategie, die Bank attraktiver zu machen, insbesondere nach den starken Ergebnissen der UniCredit, die bereits rund 29 Prozent der Commerzbank-Anteile hält. Eine Fusion könnte bald erfolgen und einen europäischen Bankenchampion schaffen, birgt aber auch Risiken für die Commerzbank, wie das Beispiel der HVB zeigt. Widerstand kommt von Politik und Arbeitnehmervertretern, die auf die positive Entwicklung der Commerzbank verweisen, obwohl auch ohne Übernahme Stellen abgebaut werden sollen.













