Crans-Montana-Desaster: Justiz hat neue Verdächtige 09.03.2026

Über zwei Monate nach dem verheerenden Silvesterbrand in der Bar "Le Constellation" im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei dem 41 Menschen ums Leben kamen und 115 weitere verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen fünf weitere Verdächtige aufgenommen. Unter den neuen Verdächtigen soll sich laut AFP auch Gemeindepräsident Nicolas Féraud befinden. Die weiteren Verdächtigen umfassen einen ehemaligen Gemeinderat für öffentliche Sicherheit, einen ehemaligen Brandschutz-Verantwortlichen, dessen Stellvertreter sowie ein Mitglied des aktuellen Teams für öffentliche Sicherheit. Ihnen wird, wie bereits den Barbetreibern und früheren Sicherheitsbeauftragten, fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung vorgeworfen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf mögliche Verstöße gegen Brandschutzvorschriften, insbesondere da seit 2019 keine Kontrollen in der Bar stattgefunden hatten, obwohl jährliche Kontrollen vorgeschrieben sind.














