Der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, hat sich erstmals seit Anfang Jahr öffentlich zur Brandkatastrophe geäussert und weist Vorwürfe einer Absprache mit einem anderen Beschuldigten zurück. Er kündigte an, sich in Kürze direkt an die Bürger zu wenden, um transparent über die Funktionsweise der Gemeinde seit dem 1. Januar und die Zukunftsaussichten zu informieren. Féraud lehnte Rücktrittsforderungen entschieden ab und betonte seine gewählte Verantwortung. Er gab an, die fast 12-stündige polizeiliche Vernehmung am 21. April sei lang und unangenehm gewesen, aber er sei erleichtert, sich äußern zu können. Ein Treffen mit einem anderen Beschuldigten nach der Vernehmung bezeichnete er als Akt der Freundschaft und nicht als Absprache. Eine Steuererhöhung schloss er derzeit aus, während er die langfristigen wirtschaftlichen Folgen und die Gefahr einer Insolvenz noch offen ließ, aber eine Zwangsverwaltung für sinnlos erklärte.