CSU für Mini-Reaktoren: Ökolobby schlägt Atomlobby 13.03.2026

Die CSU fordert eine Neubewertung der deutschen Atomkraftpolitik und kritisiert den Ausstieg als strategischen Fehler, der von anderen europäischen Ländern wie Frankreich revidiert oder vermieden wurde. Während Bundeskanzler Scholz und Friedrich Merz den Ausstieg als irreversibel oder bedauerlich bezeichnen, argumentiert die CSU für Kernkraft als Klimaschutzmaßnahme und zur Sicherstellung der Grundlastfähigkeit, insbesondere zur Ergänzung erneuerbarer Energien und als Ersatz für Gaskraftwerke. CSU-Generalsekretär Huber hebt die Suche amerikanischer Konzerne nach effizienten Stromquellen für Rechenzentren hervor und nennt Kernfusion sowie Mini-Reaktoren als mögliche Lösungen, was die bayerische Beteiligung an dieser Debatte unterstreicht. Die Debatte wird als ideologisch geprägt dargestellt, bei der die Kosten der Energiewende für erneuerbare Energien ignoriert werden, während die potenziellen Subventionskosten für Atomkraft als Hauptargument gegen diese Technologie angeführt werden.















