CSU-Vorstand: Söders 10-Punkte-Plan gegen Webers Brief 15.06.2026

Nachdem Manfred Weber, Vizevorsitzender der CSU und EVP-Vorsitzender, in einem „Pfingstbrief“ mehr Profil und Programmatik gefordert und damit Markus Söder, den Parteivorsitzenden, kritisiert hatte, berief Söder eine Vorstandssitzung ein. Dort stellte Söder einen Zehn-Punkte-Plan vor, der als Versuch gewertet wurde, die Wogen zu glätten. Dieser Plan enthält unter anderem die Veranstaltung eines außen- und europapolitischen Kongresses sowie die Wiederbelebung der Programmkommission, was Webers Forderungen entgegenkommt. Söder beharrt jedoch auf der Bedeutung von Social Media und seiner Hightech-Agenda. Weber selbst vermied in seiner Rede eine Eskalation und betonte, dass es ihm um Inhalte und nicht um Personal gehe. Trotzdem gab es im Vorstand Kritik an Weber, die sich aber eher auf die Form seines Briefes als auf dessen Inhalt bezog. Die Atmosphäre war nicht vergiftet, und Söder appellierte abschließend an den Zusammenhalt, ohne Weber namentlich zu erwähnen.















