Curtius und Koch rechnen nach Freispruch für Osnabrügge mit Staatsanwaltschaft ab 05.02.2026

Nach dem Freispruch des ehemaligen DFB-Schatzmeisters Stephan Osnabrügge vor dem Landgericht Frankfurt haben sich die ehemaligen DFB-Funktionäre Friedrich Curtius und Rainer Koch kritisch mit der Staatsanwaltschaft auseinandergesetzt. Osnabrügge wurde vorgeworfen, durch falsche Zuordnung von Einnahmen aus Bandenwerbung Steuern in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben, was das Gericht als unbegründet einstufte. Der DFB, der als Nebenbeteiligter ebenfalls freigesprochen wurde, hofft nun auf die Rückzahlung von bis zu 31 Millionen Euro an das Finanzamt, nachdem ihm die Gemeinnützigkeit für die Jahre 2014 und 2015 aberkannt worden war. Curtius und Koch beklagen eine "öffentliche Rufmordkampagne" und werfen der Staatsanwaltschaft vor, entlastende Beweise gezielt entfernt und die Ermittlungen nicht objektiv geführt zu haben, was zu jahrelanger Belastung und existenziellen Bedrohungen für die Betroffenen geführt habe.














