Dank China und den USA ist die ganz grosse Energiekrise ausgeblieben. Doch für Entwarnung ist es noch zu früh 17.06.2026

Trotz einer mehr als hunderttägigen Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormuz ist eine globale Energiekrise ausgeblieben, was primär auf das Verhalten Chinas und der USA zurückzuführen ist. China reduzierte seine Erdölimporte überraschend stark, wodurch Kapazitäten frei wurden, die nach Europa umgeleitet werden konnten. Die USA hingegen steigerten ihre Erdölexporte und produzierten mehr Flugzeugtreibstoff, teilweise durch die Freigabe strategischer Reserven. Obwohl der Schiffsverkehr nie vollständig zum Erliegen kam und alternative Routen existierten, bleibt die Unsicherheit über die tatsächliche Wiederöffnung der Meerenge und die Details des Abkommens zwischen Washington und Teheran bestehen, was auf eine mögliche, aber nicht gesicherte Normalisierung der Exporte hindeutet.















