Das Weltraumteleskop Hubble hat durch einen doppelten Zufall das Auseinanderbrechen des Kometen C/2025 K1 (ATLAS) fast in Echtzeit beobachtet. Ursprünglich sollte ein anderes Ziel angepeilt werden, was jedoch technisch nicht möglich war. Stattdessen richtete Hubble sein Instrument auf C/2025 K1 (ATLAS), und die erste Aufnahme zeigte nicht einen, sondern vier Kometenfragmente. Dies ist besonders bemerkenswert, da Forscher seit langem versuchen, einen solchen Zerfallsprozess mit Hubble zu dokumentieren, was bisher nie gelang. Die Aufnahmen vom 8. November 2025 und den beiden Folgetagen erlaubten es, die auseinanderdriftenden Überreste zu analysieren und Rückschlüsse auf den Zerfallsprozess zu ziehen, der vermutlich acht Tage vor der ersten Aufnahme begann.