„Das ist Raubtierkapitalismus“: Tankstellenbetreiber sehen hohe Spritpreise als „Abzocke“ 07.03.2026

Tankstellenbetreiber in Deutschland kritisieren die stark gestiegenen Spritpreise und bezeichnen sie als „Raubtierkapitalismus“ und „Abzocke“. Laut Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands (TIV), rechtfertigen die gestiegenen Rohölpreise die aktuellen Zapfsäulenpreise nicht, da die Mineralölkonzerne erhebliche Zusatzgewinne erzielen. Eine Analyse von Ökonom Johannes Schwanitz bestätigt, dass die Preissteigerungen für Benzin und Diesel die höheren Einkaufskosten für Rohöl, wie die Sorte Brent, bei der es um etwa 8 Eurocent pro Liter teurer wurde, bei weitem übersteigen. So stieg der Durchschnittspreis für Super E5 um 17 Eurocent und für Diesel um 30 Cent pro Liter, was netto etwa 14,3 Cent bzw. 25,2 Cent mehr Gewinn für die Konzerne bedeutet. Die Pächter haben keinen Einfluss auf die Preise, tragen aber den Frust der Kunden, was sich negativ auf den wichtigen Shop-Umsatz auswirkt.













