Das sagt Deutschlands mächtigste Reederin 04.03.2026

Silke Lehmköster, die 39-jährige Chefin von Hapag-Lloyd, Deutschlands größter Reederei, äußert sich kritisch zu dem Plan von US-Präsident Donald Trump, die Handelsschifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus durch US-Geleitschiffe zu schützen. Trump kündigte am Dienstag an, die US-Marine werde so bald wie möglich Tanker eskortieren, um die zivile Schifffahrt durch diese Engstelle zu sichern, durch die ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt. Lehmköster, selbst im Besitz eines Kapitänsdokuments, bezweifelt die praktische Umsetzbarkeit, da Marineschiffe nur einen begrenzten Schutzradius hätten und eine Eskorte nah am Handelsschiff bleiben müsse, was bei der hohen Anzahl von Schiffen im Persischen Golf schwierig sei. Auch andere EU-Reedereiverbände teilen diese Bedenken, während derzeit rund zweihundert Schiffe auf eine Passage warten und die chinesische Reederei Cosco Fahrten auf der Route stoppte.














