Das sagt Glaubensgemeinschaft - "Kein Mädchen unter Druck" – IGGÖ gegen Kopftuchverbot 16.06.2026

Im kommenden Schuljahr tritt ein striktes Kopftuchverbot für Schülerinnen bis 14 Jahre in Kraft, was zu erheblichen Spannungen an Schulen führt. Während Lehrerin Caroline W. in Wien berichtet, dass Mädchen ohne Kopftuch schikaniert werden, fühlen sich Trägerinnen durch das Verbot unsicher. Infolgedessen wenden sich fünf muslimische Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren an den Verfassungsgerichtshof, um das Verbot aufgrund von Grundrechtsverletzungen zu kippen. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) unterstützt diesen Schritt und kritisiert das Verbot als Eingriff in die Religionsfreiheit und Verstoß gegen die staatliche Neutralität. Laut Dunia Khalil von der IGGÖ diene die Regelung der Durchsetzung religiöser Homogenität statt der Bildungsförderung. Die IGGÖ betont, dass die Selbstbestimmung der Mädchen im Zentrum stehen müsse, da ein erzwungenes Kopftuch seinen religiösen Sinn verfehle.














