Das versteckte Gesundheitsrisiko in städtischen Springbrunnen 08.03.2026

Forscher der Ocean University of China warnen im Fachmagazin „Carbon Research“ vor Gesundheitsrisiken durch städtische Springbrunnen und Fontänen, insbesondere für Kinder. Diese Wasserspiele, die jährlich Milliarden Menschen anziehen, können bei Verwendung von unzureichend aufbereitetem Wasser oder Regenwasser Krankheitserreger wie Legionella und E. coli sowie Schadstoffe wie PFAS in feinen Tröpfchen verbreiten. Das Einatmen dieses Sprühnebels kann zu Infektionen wie der Legionärskrankheit oder Hautausschlägen führen. Hitze und UV-Licht können Schadstoffe zusätzlich in gefährlichere Substanzen umwandeln. Wassersparmaßnahmen verschärfen das Problem, da sie oft zu einer geringeren Wasserqualität führen. Angesichts des Klimawandels und des wachsenden Marktes für solche Anlagen (jährlich 3,5 Prozent Wachstum) fordern die Forscher strenge Kontrollen der Wasserqualität und eine Kennzeichnung von unbedenklichem Spielwasser. In Deutschland gibt es für reine Zierbrunnen keine gesetzlichen Vorgaben, im Gegensatz zu Trinkbrunnen.














