"Das war ein Schlag in die Magengrube" 07.03.2026

Baden-Württemberg, das Herz der deutschen Automobilindustrie, erlebt eine tiefgreifende Krise, die sich durch Zulieferer und große Konzerne zieht. Traditionelle Zulieferer wie Allgaier stellen den Betrieb ein, während Bosch plant, bis 2030 rund 13.000 Stellen abzubauen, darunter die Schließung der Lkw-Sparte in Schwäbisch Gmünd bis 2027. Die Metall- und Elektroindustrie verzeichnete 2025 einen Verlust von 32.450 Arbeitsplätzen, mit einem Rückgang von gut zehn Prozent in der Autobranche. Hauptursachen sind die globale Produktionsverlagerung, hohe Kosten für Energie, Bürokratie und Löhne sowie der langsame Hochlauf der Elektromobilität. Während Hersteller wie Mercedes und Porsche trotz Gewinneinbrüchen noch profitabel sind, kämpfen kleinere, auf Verbrenner fokussierte Zulieferer ums Überleben. Die sinkenden Gewerbesteuereinnahmen belasten Kommunen wie Stuttgart und Rastatt, und die Zukunft der Branche ist ein zentrales Thema im Landtagswahlkampf, wobei die Landespolitik nur begrenzte Einflussmöglichkeiten auf globale Faktoren hat.














